WOHNANLAGE UND KITA
SCHWAIGAU

Geladener Wettbewerb

Susanne Seyfert
Matthias Seyfert

Florian Dessl
Sebastian Wimmer
Tamara Türemis
Florian Pommer
Daniela Walder

09|2018 – 11|2018

STÄDTEBAU

Das städtebauliche Leitprojekt definiert eine transformierte Blockrandbebauung unter Ausformung herausgehobener Schollen. Für die sechs zu bearbeitenden Schollen werden Baukörperkompositionen entwickelt, welche einander ähneln, dabei aber individuell für jede Scholle je nach Ausrichtung, Dichte und Mix der Wohnungen angepasst werden. Die einzelnen Schollen kommunizieren miteinander, die Innenhöfe stehen durch die Öffnung und Ausrichtung der Baukörper in Beziehung zueinander.

ARCHITEKTUR

Alle Gebäude werden architektonisch gleich behandelt. Für Zimmer, Schlafzimmer und Wohnzimmer gibt es jeweils einen Fenstertyp. Eingänge und gemeinschaftlich genutzte Räume werden durch größere Glasflächen und Profilbaugläser hervorgehoben. Für alle Balkone einer Scholle wird ein Typ entwickelt, welcher so sein eigenes architektonisches Gepräge bekommt.

FREIFLÄCHEN

Im Zentrum jeder Scholle gibt es eine Baumfläche. Ein eigener Baumtyp pro Scholle prägt den Innenhof zusammen mit den quartiersübergreifenden Hecken und Wegen. Alle Eingänge und gemeinschaftlich genutzten Flächen orientieren sich zu dieser Baumfläche.

WIRTSCHAFTLICHKEIT

Die Ausformung und Größe der Baukörper ist so gewählt, dass die maximale Längsausdehnung der Gebäude 60m nicht übersteigt und diese als ein Brandabschnitt errichtet werden können. Sparsamste und ökonomische Errichtung ist zu erwarten. Die Tiefgaragen sind zweihüftig organisiert, auch hier ist eine preiswerte Realisierung zu erwarten.

KITA

Der zweigeschossige Kindergarten auf Scholle 3 nimmt die Form der Trapezgrundriss der Wohnbebauung auf. Drei Krabbelstubengruppenräume und ein Kindergartengruppenraum werden im Erdgeschoss nach Süden ausgerichtet. Im Obergeschoss liegen vier Gruppenräume ebenfalls nach Süden orientiert. Balkone mit einem Screen aus Holzrundrohren schützen vor Verschattung. Sie geben schützende Geborgenheit, aus derer ein Ausflug in die umgebenden Spielplätze geplant werden kann. Die Gruppenräume der Obergeschosse werden überhoch ausgeführt, für die großen Kinder können so eigene Spiellandschaften gebaut werden.

TREFFPUNKT

Das Café/ Geschäft ist an den Kindergarten angebaut. Zum Vorplatz orientiert, ist hier im Zusammenspiel mit dem Kindergarten eine hohe Kundenfrequenz zu erwarten.